Nein zur 11. AHV-Revision

Das Problem der „sozialen Sicherheit“ ist in einer so reichen Gesellschaft wie der Schweiz nicht die Finanzierung. Das Problem ist vielmehr die Verteilung des gesellschaftlich produzierten Reichtums.

Ein Rentensystem, das

ist durchaus realistisch.

Wir stimmen NEIN zur 11. AHV-Revision, weil sie diese Grundprinzipien missachtet und den Frauen die Kosten der „Sanierung“ aufbürdet.

NEIN zur Erhöhung des Frauenrentenalters auf 65 Jahre!
Unser ganzes Leben lang leisten wir in Beruf und Familie einen doppelten Arbeitstag - wir arbeiten genug, um eine existenzsichernde Rente zu verdienen! Die Erhöhung des Frauenrentenalters ist zudem der erste Schritt zu weiteren Erhöhungen des Rentenalters für alle. Dem schieben wir besser früher als später einen Riegel.

NEIN zu tieferen Renten!
Unsere Arbeit wird schon während des Erwerbslebens abgewertet: Prekäre Stellen, ausbeuterische Arbeitsbedingungen, tiefere Löhne, Diskriminierung prägen die Realität der Frauen auf dem Arbeitsmarkt. Sollen wir dafür auch noch im Alter mit prekären Lebensbedingungen bezahlen?

NEIN zur verzögerten Anpassung der Renten an die Teuerung!
Sie trifft alle, aber wiederum besonders die Frauen mit ihren meist tieferen Renten.

NEIN zur Abschaffung des beitragsfreien Einkommens (16'800 Franken im Jahr) für erwerbtätige RentnerInnen. Sie bedeutet eine einschneidende Verschlechterung für alle, vor allem aber für die vielen Frauen, die nicht von der Rente allein leben können.

NEIN zu einem Rentensystem, das die unbezahlte Arbeit nur am Rande mit einbezieht!
Es ignoriert die für die Gesellschaft unabdingbaren Leistungen der Frauen.

Nein zur 11. AHV-Revision

Wir fordern ein Rentensystem, das allen betagten Menschen ihre Existenzsicherung garantiert, auf Solidarität beruht und der gratis erbrachten Frauenarbeit Rechnung trägt!